PARFUM — DAS UNSICHTBARE, LUFTIGE ACCESSOIRE. ENTSTEHUNGSGESCHICHTE DES PARFUMS UND EINE BESCHREIBUNG.
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Wohl kaum eine modebewusste Frau kommt ohne ihre Lieblingshandtasche und ihren Lieblingsduft aus.
Coco Chanel, Schöpferin zeitloser Klassiker – der gesteppten Klappentasche und eines legendären Damenduftes –, pflegte zu sagen: „Parfum ist das unsichtbare, aber unübertroffene Accessoire“. Wie die Tasche setzt auch ein Duft den finalen Akzent eines Looks. Ob romantisch, ultramodern, klassisch, provokant-gewagt oder sportlich-lässig – die Entscheidung liegt ganz bei dir. In diesem Beitrag sprechen wir über das unsichtbare, luftige Accessoire, auf das keine Frau verzichten mag: das Parfum.
Die Geschichte des Parfums
Auch der berühmte persische Gelehrte und Arzt Avicenna experimentierte mit Düften. Sein besonderes Faible galt der Rose und ihrem feinen Aroma – dank seiner Arbeit verbreiteten sich Rosenessenzen und Rosenwasser. Die bislang ältesten Parfums wurden auf Zypern entdeckt; Analysen datieren die Duftmischungen auf über 4.000 Jahre. Aus der Fundstätte weiß man, woraus Parfums damals gewonnen wurden: aus Blüten, Kräutern, Gewürzen (z. B. Bergamotte, Mandel, Koriander) sowie Harzen von Nadelbäumen.
Parfum im Mittelalter In Europa tauchten Parfums etwa im 14. Jahrhundert auf. Zunächst wurden sie in Italien komponiert; zur Zeit Katharinas von Medici gelangten sie durch ihren Hofparfümeur nach Frankreich. Die Rezepturen blieben streng geheim. Düfte waren begehrt, weil sie Körpergeruch überdeckten – und Frankreich erwarb sich den Ruf als führende Nation der Parfümkunst, den es bis heute behauptet.
Grundlage jeder Parfumkomposition sind ätherische Öle. Sie werden aus verschiedenen Pflanzenteilen gewonnen (Blätter, Wurzeln, Früchte). Zur Fixierung des Duftes nutzt man traditionell tierische Substanzen wie Ambra, Moschus oder Zibet. Ihre Gewinnung ist aufwendig und teuer – die Qualität des Parfums hängt jedoch maßgeblich davon ab. In jüngerer Zeit setzen Parfumhäuser vermehrt auf synthetische Duftbausteine. So entstehen originelle Kreationen mit völlig neuen Akkorden, die es in der Natur nicht gibt.
Duftaufbau
Jeder Duft setzt sich aus drei Noten zusammen:
Parfum richtig aufbewahren Damit ein Duft nicht vorzeitig kippt, sollte er dunkel und vor Sonnenlicht geschützt stehen. Den Flakon stets gut verschließen. Manche Kompositionen verlangen besondere Lagerbedingungen – Hinweise auf der Verpackung beachten. Ist ein Parfum verdorben, bildet sich häufig ein Bodensatz; auch die Farbe kann sich verändern. Wichtig: Die Haltbarkeit der meisten Düfte liegt bei maximal zwei Jahren.
Kategorien von Düften
Parfumprodukte werden üblicherweise so eingeteilt:
Heute sind zarte, kaum wahrnehmbare Duftschleier im Trend – sich förmlich in Parfum zu baden, wie in der Renaissance oder den 1930er bis 1960er Jahren, gilt als passé. Viele Modehäuser setzen daher auf Eau de Toilette oder Eau de Parfum mit feinen, subtilen Akkorden. Und wenn du deinen Lieblingsduft schon gefunden hast, gönn dir dazu doch auch eine passende neue Lieblingstasche!
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